Fett absaugen für einen grösseren Po

tl_files/ipower_fb/gesaess_aufbau/swissestetix_eigenfett_gesaessaufbau_Davis_OP_2.jpgNachdem Sie sich für eine Vergrösserung Ihres Gesässes mit Eigenfett bei swissestetix entschieden haben, werden zunächst die Zonen besprochen, die für die Eigenfett-Gewinnung abgesaugt werden müssen. Sie sind in der Wahl der Zonen grundsätzlich frei. Es gibt in Bezug auf die Fettqualität keine Zone, die bevorzugt werden müsste. Danach erfolgt eine vorbereitende Untersuchung, bei der Sie vermessen werden (das ist wichtig für den Kompressionsanzug, den Sie nach der Liposuktion tragen müssen) und bei der wir Ihnen Blut abnehmen.

Am OP Tag werden zunächst Fotos gemacht und danach die Bereiche zur Fettabsaugung markiert. Der Eingriff selbst erfolgt in Dämmerschlafanästhesie; Sie bleiben aber während der ganzen Zeit voll ansprechbar. Nach der Fettabsaugung, wird das Fett mittels einer stumpfen Kanüle direkt in das Gesäss verteilt. Dieser Vorgang ist praktisch schmerzlos. Am Ende der OP wird das Gesäss mit einem Watteverband geschützt und eine Kompressionshose bzw. -mieder für die abgesaugten Areale angelegt. In den ersten Tagen nach dem Eingriff ist das Gesäss geschwollen und an manchen Stellen blau, mit stärkeren Schmerzen ist allerdings nicht zu rechnen. Das Sitzen kann aber in dieser Zeit etwas beschwerlich und schmerzhaft sein. Die grössten Schmerzen gehen von den abgesaugten Stellen aus. Sie werden in der Regel mit einem Muskelkater verglichen. Die Blutergüsse und Schwellung verschwinden innerhalb der ersten drei Wochen. Während Sie an den abgesaugten Stellen für 20 Tage ein Kompressionsmieder tragen müssen, sollten Sie während dieser Zeit das Gesäss möglichst schonen. Fett ist sehr drucksensibel und könnte bei deiner Überbelastung der Gesässmuskulatur vermehrt absterben. Die erste Kontrolle erfolgt 10 Tage nach dem Eingriff. Wenn bei dieser Kontrolle keine speziellen Befunde erhoben werden, wird ein Termin für die Abschlusskontrolle nach weiteren drei Monaten vereinbart.

Grundsätzlich ist das Gesäss aufgrund seiner grossen Muskeln ein ideales Empfängerorgan. Fett wächst besser an, wenn es von einem stark durchbluteten Organ, wie es der Muskel darstellt, aufgenommen wird. Trotzdem muss mit einem gewissen Volumenverlust gerechnet werden. Der grösste Volumenrückgang ist in den ersten 6 Wochen zu erwarten. Er setzt sich einerseits aus der Resorption des Spülwassers und andererseits aus dem Absterben der Fettzellen, die nicht anwachsen können, zusammen. Der Spülwasseranteil wird bei jeder Transplantation bestimmt. Er beträgt normalerweise 10-15% des Transplantat-Volumens. Der Anteil an Fettzellen, die sich nicht mit dem bestehenden Fett- oder Muskelgewebe im Gesäss verbinden können und somit absterben, beträgt leicht weniger als in der Brust: ca. 20-30%. Somit kann davon ausgegangen werden, dass ca. 60-70% des eingespritzten Volumens anwächst und für immer im Gesäss verbleibt. Aufgrund der Grösse des Gesässes muss bei einer Augmentation mit Eigenfett in der Regel von zwei Eingriffen ausgegangen werden.

Bei der letzten Kontrolle nach drei Monaten werden wieder Fotos zu Vergleichszwecken gemacht. Wenn eine zweite Eigenfett-Transplantation vorgesehen ist, wird man die Zonen nochmals zusammen besprechen und einen neuen Termin für die Folge-Operation abmachen. Eine solche Folgeoperation kann frühestens 6 Monate nach der ersten Transplantation erfolgen.